Brownie Torte

Bling Bling Brownie Torte

Die Pailletten auf den Kleider schillern, Tischdekoration glitzert und um Mitternacht schießen die Leute Raketen und bescheren somit vielen Zuschauern einen beeindruckenden Jahresabschluss. Warum soll dann nicht auch die Silvester-Torte einen glamourösen Auftritt abliefern dürfen. Man muss es ja nicht übertreiben.

Mit glänzenden Kugeln in Silber metallic habe ich meine Torte aufgepimpt und mehr war auch gar nicht nötig, denn spätestens nach dem ersten Bissen war sie der Star des Abends. Dank der Brownie-Masse war der Kern jedes Stücks noch etwas flüssig. Auf dem Teig selbst bietet Schokoladenmousse die Grundlage für die Himbeeren, die mit ihrer leichten Säure den perfekten Kontrast zur sonst eher süßen Torte sind.

Wie immer habe ich bei ein paar Zutaten aus dem Rezept von oh it’s tricky. ausgetauscht und es einen Ticken gesünder gemacht.

Zutaten für eine Tortenform mit 20 cm Durchmesser:

Für die Brownie-Masse:

  • 125 g Butter
  • 150 g Kochschokolade
  • 125 g Birkenzucker
  • 70 g Dinkelmehl
  • 1 TL Backpulver
  • 3 Eier
  • 1 Prise salz

Für die Mousse:

  • 100 g Zartbitter-Schokolade (je 50 g mit 86 % bzw. 70 % Kakaoanteil)
  • 200 ml Rama Cremefine zum Aufschlagen
  • 200 g Creme fraiche
  • 15 g Vanillezucker
  • 25 g Kakao

Zur Dekoration:

  • ca. 250 g Himbeeren
  • Essbare Perlen in Silber metallic

Zubereitung:

Das Backrohr auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Butter mit der Schokolade über einem Wasserbad schmelzen und dann abkühlen lassen. Die Eier mit dem Zucker ordentlich aufschlagen sodass eine richtig lockere Masse entsteht. Das Mehl sieben und mit dem Backpulver vermischen. Die abgekühlte Schokoladen-Buttermischung unter die Eimasse rühren. Dann vorsichtig das Mehl und das Salz unterheben.

Den Teig in die Tortenform füllen und für ca. 30 Minuten backen. Der Kuchen soll nach dem Backen in der Mitte noch flüssig sein und lasst euch von der Höhe nicht täuschen, er sollte in der Mitte noch absinken. Nach dem Abkühlen soll eine Mulde entstehen in die ihr dann die Creme geben könnt.

Für die Creme bzw. die Schokoladenmousse gebt ihr zuerst die Schokolade in den Thermomix und mixt sie 5 Sekunden lang bei Stufe 10, wenn nötig auch ein paar Sekunden länger. Dann gebt ihr noch Cremefine, Creme fraiche, Vanillezucker und Kakao dazu und mixt das Ganze nochmals für 40 Sekunden mit Stufe 6. Danach könnt ihr die Mousse auf dem Kuchen verteilen. Als Dekoration habe ich dann noch Himbeeren und die Kugeln darauf verteilt.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Eine kleine Torte, die dank ihrer Optik großes Aufsehen erregt. Perfekt um den letzten Tag des Jahres gebührend ausklingen zu lassen. 🙂

Gaaanz schlimme Finger.

Was als spontane Backaktion für Halloween startete endete in einem regelrechten Drama. Und da ich niemandem hier in der sonst so schönen online Welt etwas vormachen will erzähle ich jetzt hier die unschöne Wahrheit. Voller Euphorie und mit ungetrübtem Optimismus habe ich mein Vorhaben gestartet. Mit diesem Rezept, das ich auf Pinterest gefunden habe, wollte ich wie dort beschrieben alle Zutaten zu einem Teig verkneten, doch irgendwie war die Konsistenz alles andere als „verwertbar. Er war viel zu klebrig und auch nachdem ich noch gefühlt 1 kg (okay vermutlich waren es 100 g) Mehl zur klebrigen Masse gegeben habe wurde die Situation nicht besser.

Kreativ wie ich bin habe ich versucht den Teig in einen Gefrierbeutel zu füllen und aufzuspritzen doch auch das funktionierte nicht wirklich. Das nächste was mir in den Sinn kam war den Teig für 15 Minuten in den Kühlschrank zu stellen und dann wieder weiter zu verarbeiten. Ratet mal ob’s funktioniert hat oder nicht – richtig, es hat nicht funktioniert. Mein dritter Streich war schließlich erfolgreich. Ich gab ein weiteres Mal Mehl dazu, entschied mich jedoch statt Weizenmehl für griffiges Dinkelmehl und endlich war ein Wunder geschehen und ich konnte schließlich noch ein paar Finger formen und erfolgreich backen.

Um meine dramatische Backsession auch noch mal bildlich darzustellen zeige ich euch jetzt noch ein paar Bilder der einzelnen Backversuche.

Halloween Finger
Fehlversuch Nr. 1 (Vor der schwarzen Rückseite verschone ich euch ;-))
Halloween Finger
Fehlversuch Nr. 2 (Zwar mit essbarer Rückseite aber trotzdem noch nicht perfekt)
Halloween Finger
Der 3. und letzte Versuch (Ich finde die können sich sehen lassen :-))

Trotz all der Pannen saß ich letztendlich vor dem Chaos, musste lächeln und dachte mir: Ist doch schon, dass das Backen auch nach all den Jahren noch eine Herausforderung ist und ich bei jedem Rezept, das ich ausprobiere noch etwas dazu lernen kann. 🙂

Und abschließend nochmal alle drei Versuche auf einem Bild.
Letter Cake

Glamouröser Letter Cake zum Geburtstag.

Egal ob Outfit, Drinks oder Essen – zum Geburtstag darf’s schon mal etwas glamouröser sein. Und welcher Kuchen eignet sich hier besser als ein Letter Cake? Etwas fancy Dekoration oben drauf und der Trendkuchen wird zum optischen Highlight auf jeder Geburtstagsparty.

Wer jetzt glaubt, dass die Optik seinen Preis hat und die Zubereitung aufwendig ist dem kann ich sagen, falsch gedacht. Keine außergewöhnlichen Zutaten und schnell gemacht, diese Kombination macht ihn auch für Backfaule zum Liebling.

Das Rezept habe ich hier gefunden und für meine Variante etwas abgewandelt.

Zutaten für einen Letter Cake in der V-Form:

Für den Kuchen:

  • 3 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Zucker
  • 3 EL Wasser
  • 125 g Weizenmehl
  • 30 g Speisestärke
  • 1 TL Backpulver
  • 2 EL Kakaopulver

Für die Creme:

  • 200 ml Schlagobers
  • 1 Packung Sahnesteif
  • 100 g Sauerrahm
  • 2 EL Staubzucker

Zubereitung:

Für die Tortenböden in V Form habe ich zuerst ein V zwei Mal auf je einem A4 Blatt ausgedruckt, auf ein Backblech gelegt und darüber einen Bogen Backpapier gegeben.

Für die Kuchenmasse Eier und Salz schaumig schlagen. Je länger desto besser lautet hier die Devise. Dann kommen Zucker und Wasser dazu. Mithilfe eines Siebs kommen die trockenen Zutaten wie Mehl, Speisestärke, Backpulver, Kakaopulver dazu. Danach kommt der Teig in einen Spritzbeutel und wird auf die Buchstaben-Vorlage aufgespritzt. Damit nichts ausläuft am besten mit den Rändern starten und dann das Innere auffüllen. Anschließend kommt der Teig für ungefähr 10 Minuten bei 180 Grad Ober- und Unterhitze ins Backrohr. Wenn die Boden ordentlich abgekühlt sind, kann das Backpapier abgezogen werden.

Für die Creme den Sauerrahm mit dem Staubzucker glatt rühren. Dann das Schlagobers mit dem Sahnesteif wie auf der Packung beschrieben aufschlagen und den Sauerrahm vorsichtig unterheben. Die Creme wird wieder mit einem Spritzbeutel in Form von Tupfen auf die Tortenböden gespritzt.

Zum krönenden Abschluss folgt noch die Dekoration. Himbeeren, Schoko-Röllchen, Schokoraspeln und Yogurette verleihen meinem Letter Cake einen wunderschönen und nicht zu überfüllten Look.

Letter Cake

Das war übrigens nicht mein erster Letter Cake. Das Rezept meines Erstversuchs findet ihr hier.

Urgut – Wiener Marillenkuchen

Heast der Kuchen is ja urleiwand gmacht, des pack i ned. Okay genug mit dem Wiener Dialekt. Ließt sich eventuell schwierig und klingt komisch, stimmen tut’s aber auf jeden Fall. Dieser Kuchen ist so schnell gemacht, kaum habe ich meinen Back-Rhythmus gefunden, war er auch schon im Ofen. Der Thermomix hat’s wieder einmal möglich gemacht. Und weil er so schnell fertig ist, will ich euch auch gar nicht mehr länger auf die Folder sparen und verrate euch das Rezept.

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Erdbeerbuchen mit Schokoladen-Mandelboden

Heiß, heißer, Erdbeerkuchen

Wisst ihr welcher Tag heute ist? Richtig, heute ist Sommerbeginn. Also der offizielle Startschuss für die heiße Jahreszeit. Die Temperaturen sind ja aktuell schon sehr sommerlich und für nächste Woche hat sich bereits eine Hitzewelle angekündigt.

Zugegeben, bei diesen Temperaturen ist Backen nicht das erste an das ich denke doch für diesen leckeren Erdbeerkuchen lohnt sich jeder Aufwand. Allzu groß ist der dann letztendlich auch wieder nicht und ihr werdet mit einem regelrechten Sommertraum belohnt.

Die Inspiration für dieses Rezept habe ich übrigens wieder einmal vom Knusperstübchen. Dort findet ihr auch noch viele weitere leckere Rezepte für Erdbeerkuchen und noch viele mehr.

Zum Rezept:
Ricotta Mandel Kuchen

La dolce vita – Ricotta Mandel Kuchen

Ich liebe es ja, neue Rezepte, Zutaten oder Back-Arten auszuprobieren. So lernt man nicht nur neue Zutaten kennen sondern erweitert auch seinen Horizont. Dabei muss es bei mir nicht immer eine lebensverändernde Herausforderung sein, es reicht schon eine kleine Änderung. Inspiriert vom vergangen Italien-Urlaub habe ich dieses Mal mein Zutaten-Spektrum um die italienische Käsesorte Ricotta erweitert. Ricotta bedeutet soviel wie „erneut gekocht“ wie ich nach kurzer Recherche herausgefunden habe und er lässt sich sowohl für süße als auch für herzhafte Speisen verwenden. In meinem Fall findet er sich in einem Mandelkuchen wieder, der sich als richtiger „To die for“ Kuchen herausgestellt hat. Gefunden habe ich das Rezept wieder einmal auf Pinterest. Das ursprüngliche Rezept kommt übrigens von Tinastausendschön. Wie immer habe ich mich ganz an die vorgegebenen Zutaten gehalten und ein paar weg gelassen bzw. ersetzt.

Also worauf wartet ihr noch? Setzt den Ricotta-Käse am besten gleich auf eure Einkaufsliste, denn hinterm Horizont geht’s weiter. 😉

Zum Rezept:
Erdbeer Torte mit Yogurette

Wenn nicht jetzt, wann dann?

Diese Frage stellte ich mir als ich das Rezept für diese Hammer-Torte auf Emma’s Lieblingsstücke sah. Und weil ich für den Muttertag ohnehin wieder einmal etwas „Anspruchsvolleres“, dem Anlass entsprechendes backen wollte, kam mir dieses Rezept gerade recht. Wenn Schokoladenbiskuit auf Joghurtcreme und Erdbeeren ist der Kuchentraum für mich perfekt. Als Sahnehäubchen versüßen leckere Yogurette Riegel diese unglaubliche Torte.

Einziges Hindernis, das mich kurz zögern ließ war die Gelatine. Ich bin gerade geübt in der Arbeit mit ihr und nicht selten bin ich schon an ihr gescheitert. Aber die Fotos sahen einfach zu gut aus um die Torte nicht zu backen.

Wie schon erwähnt habe ich das Rezept bei Emma’s Lieblingsstücke gefunden. Weil ich gerne improvisiere und auf eine etwas gesündere Zutaten zurückgreife habe ich wie schon so oft das Rezept abgewandelt.

Wenn ihr meine Variante der Torte nachmachen wollt, dann klickt gerne hier:

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